Droscheleschmier

Aus Saarland-Lexikon
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Zutaten

  • 1 kg rote oder weiße Stachelbeeren
  • 400–500 g Gelierzucker (2:1)
  • 1/2-1 Zitrone

Zubereitung

  • Die Gläser und Deckel heiß abspülen, klar nachspülen und umgedreht auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  • Stachelbeeren waschen, in Wasser kurz waschen und in einem Küchensieb abtropfen lassen.
  • Eine Zitrone mit einer Zitruspresse auspressen.
  • Die Früchte mit dem Zucker, dem Zitronensaft in einem Topf geben und diese Masse leicht mit dem Stampfer bearbeiten, sodass noch Fruchtteile erkennbar sind.
  • Diese Masse ca. 30 Minuten ziehen lassen, danach auf den Herd stellen, zügig aufkochen lassen und den dabei aufsteigenden Schaum mehrmals mit einer Schöpfkelle abschöpfen.
  • Sobald diese Marmelade beginnt anzudicken (nach ca. 3 bis 4 Minuten), testen ob diese Marmelade den Geliertest besteht.
  • Sollte dies der Fall ist, den Topf vom Feuer nehmen und die Marmelade noch heiß in die vorbereiteten Gläser randvoll abfüllen.
  • Die Gläser verschließen und für ca. 30 Minuten auf einem Küchentuch auf den Kopf stellen.

Begriffe

"Droschele" oder "Druschele" sind nichts anderes als Stachelbeeren.

"Siessschmier" ist der saarländische Ausdruck für (meistens selbst gemachte) Marmelade.

"Marmelade" ist der klassische "Brotbelag" für das Butterbrot beim saarländischen Frühstück.

"Konfitüre" ist für das saarländische Sprachgefühl eine neuere und zu edle Erfindung.