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Filmfestival Max-Ophüls-Preis

Aus Saarland-Lexikon

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Quelle:www.sol.de

Im Januar findet in Saarbrücken jedes Jahr das Filmfestival Max Ophüls Preis statt. Bei dem bedeutendsten deutschsprachigen Nachwuchsfilmfestival liegt der besondere Charakter und Charme im regen und unkomplizierten Austausch zwischen Jungregisseuren, Schauspielern, Teammitgliedern und dem Publikum. So bietet das Festival dem Publikum und den Fachbesuchern einen vielseitigen und zugleich fokussierten Blick auf das Filmschaffen des jungen deutschsprachigen Kinos.

Seit 1980 wird der Max-Ophüls Preis nun jährlich vor dem Hintergrund dieses Filmfestivals (gegründet von Albrecht Stuby) verliehen und ist seit nunmehr 31 Jahren eine feste und angesehene Größe in der deutschen Filmfestivallandschaft. 2008 war der Hauptpreis mit 18.000 € und weiteren 18.000 € Verleihförderung dotiert. Gewonnen hat ihn Regisseur André Erkau für seinen Film SELBSTGESPRÄCHE. 2010 hiess der Gewinner Maximilian Erlenwein und sein Film SCHWERKRAFT. Unter eine Nominierung fallen Spiel- und Dokumentarfilme mit einer Länge von einer Stunde.

Der Namensgeber Max Ophüls (06.05.1902-26.03.1957) gilt als einer der großen europäischen Regisseure des 20. Jahrhunderts. Geboren in Saarbrücken, verließ er schon als junger Mann seine Heimatstadt, um an verschiedenen Theatern in Deutschland zu wirken. In der Metropole Berlin entstanden seine ersten filmischen Arbeiten. 1933 emigrierte der aus einer jüdischen Familie stammende Regisseur zuerst nach Frankreich, später in die USA. In den 50er Jahren kehrte Max Ophüls nach Europa zurück, um Film- und Theaterprojekte in Frankreich und Deutschland zu realisieren.

Für die Stadt Saarbrücken ist das Festival eine Chance, sich Gästen aus der gesamten Republik und aus dem Ausland zu präsentieren.

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