Gellerriewemutsch

Aus Saarland-Lexikon
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Das Wort

Es ist schwer lesbar. Am besten, man nimmt es auseinander:

Geller = gelb

riewe = Rüben

mutsch = Pürree

Gellerriewemutsch ist Kartoffelpürree mit Karotten.

Das Rezept

Ganz einfach: Man fabriziere - wie üblich - ein Kartoffelpürree. Gleichzeitig lässt man in Salzwasser Karottenwürfel in Erbsengrösse (keine Scheiben!) nicht allzu weich kochen. Die werden dann ins Pürree eingerührt und mit kleingehackter Petersilie bestreut.

Was gibt´s dazu?

Gellerriewemutsch ist die klassische Beilage für Fleischkiechelscher. Geht auch zu Bratwürstchen. Dann sollte man allerdings auf Sauerkraut verzichten. Lieber vorher einen knackigen Salat servieren.

Variation

Statt Petersilie: Schmelzen! Also: Butter auslassen, ein bisschen Öl dazu (damit sie nicht so schnell anbrennt) und darin kleingehackte Zwiebeln anbraten. Mit dem Fett über das Gellerriewemutsch schütten.

Literatur

Claudia Lehnert: Aus Dibbe & Pann, Rezepte der traditionellen saarl. Küche, Lehnert Verlag, Claudia & Charly Lehnert: Dibbelabbes, Das saarländische Grumbeerbuch, Lehnert Verlag, Charly Lehnert: Hauptsach - gudd gess, Rezepte der sarländischen Küche für Gourmets, Lehnert Verlag [1]