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Geschichte des Saarlandes

Aus Saarland-Lexikon

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Geschichtlicher Überblick

Das Saarland stand im Laufe seiner Geschichte aufgrund seiner Grenzlage, ähnlich wie Elsass-Lothringen, meist unter deutschem, aber zeitweise auch unter französischem Einfluss, letzteres vor allem im 17. und im 20. Jahrhundert. Das Saarland als politische Einheit entstand als "Saargebiet" im Jahre 1920 in Folge des Versailler Vertrages. Es wurde aus dem Deutschen Reich ausgegliedert und unterstand als Mandatsgebiet 15 Jahre lang dem Völkerbund. Das Saargebiet war kleiner als das spätere Saarland. Die Grenze im Norden lag damals südlicher als die des heutigen Saarlandes. 1935 wurde das Saargebiet nach einer Volksabstimmung in das damals nationalsozialistische Deutsche Reich eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Gebiet des heutigen Saarlandes bis 1947 zur französischen Besatzungszone. Im Jahre 1947 wurde das Gebiet unter dem Namen "Saarland" eine autonome Region. Nach einer Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 trat das Saarland am 1. Januar 1957 der Bundesrepublik Deutschland bei. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte allerdings nur die politische Angliederung, der wirtschaftliche Anschluss wurde erst am sogenannten "Tag X", dem 6. Juli 1959 vollzogen.

Zeittafeln zur Geschichte des Saarlandes


Parteien im Saarland

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