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Museum für Dörfliche Alltagskultur

Aus Saarland-Lexikon

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Ein Museum der besonderen Art hat der Rubenheimer diplomierte Wirtschaftsingenieur a.D. Gunter Altenkirch geschaffen. Ihm verdankt das „Museum für dörfliche Alltagskultur“ sein Entstehen und seinen laufenden Betrieb. Dokumentiert und gezeigt werden soll das alltägliche Leben der Dorfbewohner des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere das der unteren sozialen Schichten. Die bildeten seinerzeit die Tagelöhner, Arbeiter, Bauern und Handwerker, also die Schicht, die man im alltäglichen Sprachgebrauch die „kleinen Leute“ nennt.

Auf drei Etagen eines ehemaligen Bauernhauses, das liebevoll restauriert wurde und bereits etliche Prämierungen einheimsen konnte, hat Familie Altenkirch Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs zusammengetragen: landwirtschaftliche Geräte, frühe Pflugtechniken, Gespinstverarbeitung, Toiletten- und Kücheneinrichtungen sowie zahlreiche weitere Utensilien. Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum immer wieder Themen bezogene Wechselausstellungen („Aberglaube und Zauberei im ländlichen Raum“, „Kinderspielzeuge im 19. Jahrhundert“). Der Eintritt ist kostenlos.

Quellen

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