Rindfleischsupp
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Das klassische Rezept
Das kennt jeder: Man kauft in der Metzgerei "Rindfleisch fier Supp", setzt es in kaltem Wasser auf, läßt es aufkochen und ein paar Stunden langsam brodeln. Gemüse wird geschält, gewaschen und gewürfelt. Das läßt man noch einige Zeit mitkochen. Vielleicht noch ein oder zwei Bouillon-Würfel dazu. Am Schluss Peffer, Salz, Maggi und Muskat würzen. Fertig.
Das passende Adjektiv
Die Rindfleischsupp brauchte in früheren Zeiten das Adjektiv "gudd". Ein Hinweis darauf, dass in den "schlechten Zeiten" oft auch "Wassersuppen" serviert wurden. Davon setzte man sich durch das Lob "gudd" ab. Es mussten mehr Augen (Fettaugen) herausschauen als hinein. Dann war es "e gudd Rindfleischsupp". Die Steigerung: "mit Marschkleesjer".
Als Menügericht
Siehe dazu die Seiten Marschkleesjer und Fleischsalat
Das Haar in der Suppe
"Ein Haar in der Suppe (das ist allen klar):
Wer's suchet, der findet's, auch hier an der Saar.
Doch mir ist es schnuppe
das Haar in der Suppe.
Ich finde: viel schlimmer ist Suppe im Haar."
(aus: Wolf-Rüdiger Boenkost: LIMERICKS von der SAAR, Saarbrücken 1994, S. 73)