Wettbewerbe und Preise im Saarland
Aus Saarland-Lexikon
Albert-Weisgerber-Preis für Bildende Kunst
ältester saarländischer Kunstpreis
Bauernhauswettbewerb
Gegenstand des Wettbewerbs sind gut erhaltene oder restaurierte Bauernhäuser und Arbeiterbauernhäuser im Saarland, die vor 1914 erbaut wurden. Auch bis 1945 erbaute Bauern- und Arbeiterbauernhäuser sind zum Wettbewerb zugelassen, wenn sie einen für die Entstehungszeit charakteristischen Gebäudetyp repräsentieren. Es spielt keine Rolle, ob die Häuser heute noch der Landwirtschaft dienen. Bewertungskriterien sind die Qualität der Erhaltung bzw. der Restaurierung der Häuser und die Gestaltung der unmittelbar angrenzenden Flächen.
Fritz-Zolnhofer-Preis der Stadt Sulzbach
Gottfried-Kühn-Preis
Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla Landesgruppe Rheinland-Pfalz/ Saarland e.V. hat zusammen mit den Ländern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz und dem Saarland, Ministerium für Umwelt den Landschaftsarchitekturpreis für die beiden genannten Bundesländer ausgelobt.
Mit dem Gottfried-Kühn-Preis werden vorbildliche realisierte Freiraum- und Landschaftsplanungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland geehrt Der Preis wird gleichermaßen an Bauherren und Landschaftsarchitekten verliehen. Es werden Projekte prämiert, die im Zuge der Diskussionen um Baukultur positive Beispiele und Anreize für ein erfolgreiches Zusammenwirken von Bauherren, Landschaftsarchitekten und anderen Planungsbeteiligten geben. Gegenstand und Aufgabenfelder sind eine zukunftsfähige, menschengerechte Gestaltung unserer Städte, Dörfer und Landschaften. Das Engagement zur qualitätsvollen Gestaltung unserer Umwelt in Verantwortung gegenüber unserer Gesellschaft soll dadurch öffentliche Anerkennung finden.
Die Verleihung der Preise erfolgt in den Kategorien:
- Freiflächen im Öffentlichen Raum
(z. B. Plätze, Straßen, Parks, Friedhöfe, Spielplätze, die Freianlagen einer Schule oder eines Kindergarten, eines Krankenhauses, historische Gartenanlagen + Parks, Konversionsflächen, Siedlungserweiterungen...) - Objekte in der freien /offenen Landschaft
(z. B. Renaturierungs-/ Rekultivierungsplanungen, Biotopgestaltungen /-vernetzungen, besonders Weg weisende landschaftsplanerische Konzepte und Problemlösungen...) - Private Freiflächen
(Gärten, Außenanlagen zu Hochbauten, historische Gartenanlagen...)
Kulturpreis für Heimatpflege und Heimatforschung des Landkreises Saarlouis
Kunstpreis der Stadt Saarbrücken
Kunstpreis des Saarlandes
Saarländischer Kultur-Staatspreis, vergeben von der Landesregierung
Kunstpreis Robert Schumann
Landes- und BDA-Preis
Der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Saar, lobt gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt des Saarlandes den "LANDES- UND BDA-PREIS für Architektur und Städtebau im Saarland" aus.
Es handelt sich um den Zusammenschluss des bisherigen BDA-Preises und des Staatspreises für Architektur und Ökologie.
Ziel dieses Preises ist die Würdigung vorbildlich gestalteter Bauten im Saarland. Architekt/in und Bauherr/in sollen gemeinsam ausgezeichnet werden, wenn sie sich baukünstlerisch in herausragender Weise der Verantwortung gegenüber dem Ort und der Gesellschaft gestellt haben und dies qualitätvoll umgesetzt haben.
Die Auszeichnung soll dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein und das Interesse für eine gute Gestaltung unserer gebauten Umwelt zu fördern und alle Beteiligten zu persönlichem Engagement zu animieren.
Max-Ophüls-Preis
Mia-Münster-Preis der Stadt St. Wendel
Siebenpfeiffer-Preis des Saarpfalz-Kreises
Sparda-Bank Südwest-Preis für besondere Leistungen der Kunst im Öffentlichen Raum
Staatspreis Architektur
Die saarländische Landesregierung lobte im Jahr 2002 zum dritten und letzten Mal den Staatspreis für Architektur und Ökologie aus. Die Federführung hatte das Ministerium für Umwelt. Während bei den ersten beiden Auslobungen sich mit den Themen "Gebäude mit herausragender Verbindung von ökologischen und gestalterischen Elementen" und "Einzelbauten in Holzbauweise" beschäftigt wurde, lautete das Thema 2002 - "Attraktives Wohnen in Innenstädten und Dorfkernen des Saarlandes".
Der Staatpreis für Architektur und Ökologie wurde vom Landes- und BDA-Preis abgelöst.
Sterne des Sports
Was sind die Sterne des Sports
Um Spitzenleistung auf ganz besondere Art geht es bei der 2004 ins Leben gerufenen Auszeichnung "Sterne des Sports". Der Deutsche Olympische Sportbund, die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Deutsche Städtetag belohnen mit dieser Auszeichnung Sportvereine, die sich in besonderen Maße für sportübergreifende Ziele engagieren, die über das reine Sporttreiben weit hinausgehen und von gesellschaftlicher Bedeutung sind. Bei den "Sternen des Sports" geht es also nicht um sportliche Glanzleistungen, Medaillen und Rekorde, sondern um kreative und innovative Projekte beispielsweise im Bereich Gesundheitssport, Jugendarbeit oder Geschlechtergleichstellung. Die Sterne des Sports werden auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vergeben und sind mit Geldprämien verbunden.
Die Auszeichung "Sterne des Sports" ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Gesellschaftskampagne des Deutschen Olympischen Sportbundes "Sport tut Deutschland gut.". Für die neue Ehrung der Vereine hat der Bundespräsident die Schirmherrschaft übernommen, die er im Januar 2007 auch erstmals persönlich übergibt.
Die Kampagne des Deutschen Olympischen Sportbundes „Sport tut Deutschland gut.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, die sozial- und gesellschaftspolitische Bedeutung des organisierten Sports in Deutschland, seine Leistungsfähigkeit und -bereitschaft bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen der Gegenwart in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.
Die Ausschreibung der "Sterne des Sports" erfolgt durch die örtlichen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit den Sportkreisen, den Kreis- und Stadtsportbünden sowie der kommunalen Sportverwaltung. Dort erhalten interessierte Vereine auch Informationen. Am Wettbewerb können sich Vereine beteiligen, die sich in besonderem Maße in gesellschaftlich wichtigen Bereichen engagieren.
Im Saarland ist die Auszeichnung mit 2.500 Euro dotiert und zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde im Wettbewerb.
2010
Bundeskanzlerin Angela Merkel übergibt zum zweiten Mal die „Sterne des Sports“ in Gold
Am 02. Februar war es so weit: In der DZ-Bank am Pariser Platz in Berlin geht das Finale der „Sterne des Sports“ 2009 über die Bühne. Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte die Auszeichnung "Sterne des Sports" persönlich an die Bundessieger , den Polizeisportvereien Saar e.V. . Der Wettbewerb, der vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Volksbanken Raiffeisenbanken ausgeschrieben wird, ist mit einem Preisgeld von 10 000 Euro für den ersten Platz dotiert. Für die Plätze zwei und drei werden Prämien in Höhe von 7 500 und 5 000 Euro vergeben.
Neben Angela Merkel haben DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken Uwe Fröhlich die „Sterne des Sports“ in Gold 2009 übergeben.
Der Festakt bildet den Höhepunkt des Wettbewerbs, der die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine belohnen soll. Es geht dabei nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das beispielhafte gesellschaftliche Engagement des organisierten Sports.
2009
Dank der Unterstützung des LSVS ist es den Volksbanken und Raiffeisenbanken im Saarland gelungen, dass sich 2008 saarlandweit rund 100 Vereine an dem Wettbewerb beteiligt hatten. Mit dieser großen Resonanz hatte keiner gerechnet.
Hierzulande leisten in 2 200 Sportvereinen im Landessportverband tagtäglich mehr als 200 000 Männer und Frauen ehrenamtlich weit mehr, als nur nach Talenten Ausschau zu halten. Sie kümmern sich um die Gesundheit ihrer Mitglieder, machen Angebote zur Integration oder fördern intensiv Kinder und Jugendliche. Die „Sterne des Sports" sind ein Auszeichnungssystem, das gerade auch bei uns im Saarland diese am Breitensport orientierten Initiativen in den Blickpunkt rückt.
Sieger 2009:
Die Gewinner des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ auf Landesebene stehen fest. Bei der Preisverleihung am 08. Dezember 2009 erhielt die Tanzsportabteilung des Polizeisportvereins (PSV)Saar den Großen Stern des Sports in Silber. Ihr Projekt: Tanzen für Menschen mit Behinderung. Der PSV Saar vertritt das Saarland damit auf Bundesebene. Auf Platz zwei landete der Reit- und Fahrverein RFV Differten mit seinem Projekt der Hippotherapie, eine Art Physiotherapie auf und mit dem Pferd. Dritter wurde das Fußball-Projekt der DJK Dillingen, in dem Jugendliche ver schiedener Kulturen und Nationen gemeinsam Fußball spielen.
2008
Auszeichnung 2008
Als Saarlandsieger 2008 ist der TV Altstadt 1920 automatisch für die Verleihung der „Sterne des Sports in Gold" auf Bundesebene qualifiziert und wird das Saarland am 19. Januar 2009 in Berlin vertreten. Bundespräsident Horst Köhler wird dort im Rahmen eines Festaktes im Haus der DZ Bank am Pariser Platz die Preisübergabe vornehmen.
Platz zwei belegten die Wasserfreunde Schaumberg e.V. aus Theley mit ihrem Projekt „Schwimmtraining für übergewichtige Kinder". Den dritten Platz sicherten sich die Sportler der DSS Diabetikersportgruppe Saarland e.V. aus Großrosseln. Diese Gruppe bietet speziell Sport für Diabetiker an. Beide Vereine erhielten neben einem „Kleinen Stern des Sports in Silber" ein Preisgeld in Höhe von EUR 1.500,00 bzw. EUR 1.000,00.
Der Bundessieger 2008 kommt aus dem Saarland
Der mit 10.000 Euro versehene „Große Stern des Sports“ in Gold 2008 geht an den „TV Altstadt 1920 e. V.“ aus dem Saarland. Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichneten den Verein damit am Montag in Berlin aus. Der Verein wurde für seine nachhaltige und außergewöhnliche Initiative geehrt, die eine große Sportbewegung in der Region bewirkt hat.
Den Preis überreichte Bundespräsident Horst Köhler gemeinsam mit dem DOSB-Präsidenten Thomas Bach und dem Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Uwe Fröhlich in der DZ BANK am Brandenburger Tor. Insgesamt ehrten sie 17 Sportvereine aus ganz Deutschland für ihr gesellschaftliches Engagement.
Bundespräsident Horst Köhler würdigte ihre Arbeit und die ihrer ehrenamtlichen Helfer als wichtige Stütze der Gesellschaft. Der TV Altstadt 1920 e. V. überzeugte mit dem Projekt „In 80 Tagen um die Welt“, mit dem er eine ganze Region zum Mitmachen bewegen und viele Menschen wieder oder erstmals zum Sporttreiben gewinnen konnte.
Die 17 Vereine hatten sich in dem dreistufigen Wettbewerb zuvor auf der Lokal- und Landesebene durchgesetzt und waren bereits mit den „Großen Sternen des Sports“ in Bronze und Silber ausgezeichnet worden. Mehr als 2.500 Sportvereine reichten ihre Bewerbungen bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland ein. Der Wettbewerb umfasst zehn Kategorien von Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutzprojekten über Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren bis zur Förderung der Leistungsmotivation.
„Die Auszeichnung `Sterne des Sports´ steht für die große Vielfalt des Sports und die Bereitschaft der Vereine, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“, sagte DOSB-Präsident Thomas Bach: „Die Wertschätzung des Sports und seiner Vereine wird auch dadurch dokumentiert, dass Bundespräsident Horst Köhler zum zweiten Mal die Preise übergibt.“ Der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich gemeinsam aus. „Der Breitensport findet in den Volksbanken und Raiffeisenbanken große Förderer. Er hilft den Menschen, Herausforderungen aus eigener Kraft, aus eigenem Antrieb zu bewältigen. Dieses Selbstverständnis verbreiteten auch unsere Gründer, die Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch. Es gilt bis heute in unserer Organisation“, sagte BVR-Präsident Uwe Fröhlich als Mitglied der hochrangig besetzten Jury, der DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch, die Hockey-Olympiasiegerin von 2004 Fanny Rinne, der Sportchef des WDR und der ARD-Sportschau Steffen Simon, die Leiterin des Aktuellen Sports im ZDF Christa Haas, Redakteur vom Dienst bei der FAZ.Net Cai Philippsen, Sportchef der Nachrichtenagentur der dpa Sven Busch und Niclas Stucke vom Deutschen Städtetag angehörten.
St. Ingberter Pfanne
Unser Dorf hat Zukunft
Alle Gemeinden bzw. Gemeindeteile mit bis zu 3 000 Einwohnern und überwiegend dörflichem Charakter haben die Gelegenheit am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teilzunehmen.
Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um die Fortführung des ehemaligen Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“. Ziel des Wettbewerbs ist die Unterstützung einer ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklung der Dörfer im Sinne einer umfassenden Zukunftssicherung, getragen von einem breiten Bürgerengagement. Dabei stehen ihre vielfältigen Funktionen als Wohn- und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum im Mittelpunkt.
